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ELLD190005 109 Trend Interview Text;19 View .pdf


Nome del file originale: ELLD190005_109_Trend_Interview_Text;19_View.pdf
Titolo: ELLD190005_109_Trend_Interview.indd
Autore: OMSX3

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TRENDS & INSPIRATIONEN

3

1. Bett „Jack“ für Bolzan
Letti mit Kvadrat-Stoff,
ab 2750 €. 2. Daniele
Bortotto und Giorgia
Zanellato. 3. Handgefertigter Paravent
„Mandala“ für Louis
Vuitton, P. a. A.

2

5

„Kreativ sind wir wie Yin und Yang –
und ergänzen uns so ideal:
Unser Design entsteht im Dialog!“

1

ZWEI KÖPFE,
EIN DESIGN
Altes Handwerk und moderne Formen:
Das italienische Duo ZanellatoBortotto vereint Gegensätze aufs Schönste

S

ie sind das Design-Duo des Moments: Giorgia
Zanellato und Daniele Bortotto, die seit 2013
ein Studio in Treviso führen und für italie­
nische Labels wie Moroso oder Bolzan entwerfen.
Jetzt haben sie zum ersten Mal für einen Franzosen
gearbeitet. Zum Interview während des Salone del
Mobile treffen wir sie in Mailands Palazzo Serbelloni
vor ihrem „Mandala“-Paravent für Louis Vuitton.

30

ELLE DECORATION: Wie derzeit viele Designer
­a rbeiten Sie als Duo. Was reizt Sie daran?
Giorgia Zanellato: Kreativ sind wir wie Yin und
Yang – und ergänzen uns so ideal! Ich arbeite gern
mit den Händen und experimentiere mit Materialien. Daniele zeichnet lieber und hat das technische
Know-how. Unser Design entsteht im Dialog.
ED: Das Miteinander von Kunst und Handwerk, auf
das Sie setzen, erinnert an die Bauhaus-Schule …
G. Z.: Ganz genau! Der Gemeinschaftsgedanke gefällt uns. Und ich glaube, dieser Ansatz wird in unserer digitalen Ära wieder wichtiger. Menschen sehnen sich nach Handgemachtem, nach Dingen, die
Lebendigkeit ausstrahlen, die sie gern berühren.

FOTOS: OMAR SARTOR (1), FRED LAHACHE (1), PATRICK GALABER (1), ANDREA PENISTO (1), ALBERTO PARISE (1), GIULIO BOEM (1)

4

4. Tableware-Linie
„Compay“ aus Muranoglas, für Coin Casa,
ab 50 €. 5. Konsole und
Spiegel für das Projekt
„5Rooms“ im Hotel
„Le Moulin des Ribes“
in Grasse. 6. Stühle
„Bix“ für B-Line,
mit Holz- oder Metallbeinen, ab 840 €

ED: Ist das auch so bei Ihrem Paravent „Mandala“,
den Sie für Louis Vuitton erdachten?
Daniele Bortotto: Hoffentlich! Die gewebten Lederbänder sollen zum Berühren verführen. Er ist wie
ein Talisman: Seine runde Form und die maurischen Ornamente erinnern an einen Traumfänger.
ED: Wie viele Möbel dieser Saison ist er skulptural …
G. Z.: ... dabei aber nicht statisch! Seine Kreise lassen sich drehen oder individuell minimieren. Je
nach Geschmack. Diese Funktion war uns wichtig.
ED: Muss gutes Design flexibel sein?
D. B.: Es ist individueller, lebt mit und ist so nachhaltiger: Von Möbeln, die wie Mitbewohner sind, zu denen wir eine Beziehung haben, trennt man sich nicht.

6

Wir wollen zeitlose Stücke fürs Morgen kreieren.

G. Z.: Die aber aus der Gegenwart geformt sind!
ED: Was ist Ihnen noch wichtig?
G. Z.: Designer müssen ihren Elfenbeinturm verlas-

sen und international zusammenarbeiten.

D. B.: Mit unserem Flüchtlingsprojekt „Talking

Hands“ zum Beispiel fördern wir fremde Kulturtechniken. Wir arbeiten mit afrikanischen Handwerkern – und wachsen vom Duo zur Familie!
INTERVIEW: JULIAN TIEFENBACHER

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